Hierapolis

Antike Ruinenstadt

Oberhalb der Sinterterrassen von Pamukkale liegt am Hang die 'Ruinenstadt' Hierapolis. Hier gab es ein großes Theater für 15000 Besucher, eine Kirche, die dem Philippus geweiht war, Bäder, ein Gymnasium und einige Kultstätten: vom Apollon-Tempel ist nur das Podium erhalten.Es gibt Reste von einem monumentalen Nymphaion. Die Felshöhle des Plutoniums war früher die Hauptquelle des 'heiligen Wassers'. Aber nur Priester durften in die Höhle hinein, weil sie von giftigen Dämpfen erfüllt war; stellvertretend für die Pilger traten sie mit dem Unterweltgott Pluto in Kontakt. Auch Teile der Stadtmauer sind noch bruchstückhaft erhalten geblieben.

Nekropole

Am Ende der Zufahrtstraße in Richtung Norden ist noch das Frontinus-Tor mit zwei runden Türmen, ein hellenistisches Tor, recht gut erhalten. Durch diesesTor führt die antike Straße weiter zur Nekropole, die als die schönste der Türkei, mit Grabhäusern, Sarkophagen und einigen runden Mausoleen. Allerdings hat die Nekropole unter einigen Erdbeben sehr gelitten.