Val Sinestra

Kurhaus Val Sinestra

Mit dem Postauto sind wir über Sent ins Val Sinestra gefahren - eine schmale, enge und nur schlecht befestigte Straße am Hang entlang mit vielen zum Teil scharfen Kurven. Es ist sehr abgelegen. Das überdimensionierte Kurhaus steht noch und wird heute von einem Holländer betrieben, aber eher als Hotel. Unten im Talgrund auf dem Parkplatz stehen vor allem Autos mit holländischen Kennzeichen. Die Hinweistafeln auf dem Wanderweg sind auch auf holländisch beschriftet.

Wer sich hier früher für drei oder vier Wochen zur Kur aufgehalten hat, der war wirklich von der Welt abgeschnitten.

Der Wanderweg weiter Tal aufwärts beginnt am Kurhaus im Talgrund. Es ist ein besonderer Weg, zum Teil schmal, mit Wurzeln durchzogen, steilen Anstiegen und schaukelnden Hängebrücken. Erst ziemlich weit oben kommt man auf eine Fahrstraße, die nach Zuort führt.

Nahe am Flusslauf entlang sind wir weiter aufgestiegen bis Griosch. Da diese kleine Siedlung von Vna her auch mit dem Auto zu erreichen ist, stehen hier einige wenige Ferienhäuser. Wir sind von hier aus auf der Fahrstraße durch Pra San Peder nach Vna hinab gewandert, um von dort aus mit dem Postauto - mit Umsteigen in Ramosch - nach Schuls zurückzukehren - eine tolle Tagewanderung bei sonnigem und warmem Wetter.

Andere Wanderer haben wir nur wenige getroffen, aber sehr viele Mountainbiker - eine Trendsportart für das Gebirge; leider bin ich nun schon etwas alt und habe im norddeutschen Flachland wenig Möglichkeiten zum Trainieren.

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