Lissabon

Überblick

Von unserem Hotel aus hatten wir einen rechte guten Blick auf Lissabon. Auffällig war das Gebäude zur rechten Seite, es hatte eine Glasfassade: darin spiegelten sich die gegenüberliegenden Gebäude.

In der Spiegelung zeigt sich allerdings, dass die Glasfläche wohl nicht 'spiegelglatt' ist.

Castelo de Sao Jorge

In Lissabon haben wir einen Tag auf einer Stadtrundfahrt verbunden mit Stadtrundgängen die Stadt ein wenig kennengelernt. Unser erstes Rundgangziel war das Castelo de Sao Jorge.

Ursprünglich war dies die Zitadelle der Mauren. Nach dem Sieg über die Mauren gestaltete König Alfonso Henriques sie zur Königsburg um. Ab dem 16. Jahrhundert wurde der Ort als Theater, Gefängnis oder Waffendepot genutzt. Beim Erdbeben 1755 wurde das Kastell beschädigt. Erst Salazar ließ sie 1938 restaurieren. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf Lissabon.

Kloster Hieronymos

Das Kloster ist ein Monument des Zeitalters der Entdeckungen. Nach der Rückkehr von Vasco da Gama von seiner historischen Reise wurde es 1501 von Manuel I. in Auftrag gegeben. Es wurde durch das sogenannte "Pfeffergeld" finanziert: Steuern auf Gewürze, Edelsteine und Gold. Das Kloster ist heute ein riesiger Komplex, an dem verschiedene Baumeister gearbeitet haben.

Refektorium

Das Refektorium ist der Speisesaal der Mönche. Hier sind an den Wänden zahlreiche Azulejos angebracht, Kachelbilder mit biblischen Motiven. Sicher nicht zufällig zeigt eines dieser Bild die Speisung der 5000 durch Jesus nach einem Bericht aus dem Neuen Testament.

Ein wichtiges Thema der Azulejos im Refektorium ist die Josephsgeschichte aus dem Alten Testament.

Santa Maria

Das Gewölbe im Hauptschiff der Kirche St. Maria innerhalb der Klostermauern ist besonders beeindruckend - vor allem durch die Formenvielfalt der Gewölberippen. Das Gewölbe wird von sehr schlanken achteckigen Säulen getragen. Zusammen mit den Gewölberippen streben sie wie Palmen empor. Sie vermitteln ein Gefühl von großzügigem Raum und Harmonie.

Gewölbe der Kirche

Altarbilder

Die drei großen Bilder in der Altarfront zeigen Ereignisse aus dem Leiden Jesu:

Mitte: nach seinem Sterben wird Jesus vom Kreuz abgenommen.

Links: Jesus muss sein Kreuz zur Hinrichtungsstätte tragen und bricht darunter zusammen.

Rechts: Jesus wird gegeißelt, verspottet, verhöhnt

Kreuzgang

Besonders beeindruckend ist auch der Kreuzgang im Kloster. 1544 wurde der grandiose manuelinische Entwurf von Joao de Castilhos vollendet. Bogen und Balustraden werden von feinstem Maßwerk und üppigen Reliefs geschmückt.

Belem

Der Turm 'Torre de Belem' wurde im Auftrag von Manuel I. 1515 bis 1521 mitten im Tejo gebaut. Er ist ein Juwel der manuelinischen Architektur und Kunst. Er war einst der Startpunkt der Seefahrer, die die wichtigsten Handelsrouten entdeckten. Er wurde zum Symbol für Portugals Zeitalter der Expansion

Der Turm ist sehr reich ausgeschmückt; das macht seine wahre Schönheit aus: die Schnurreliefs, die durchbrochenen Balkone, maurische Ausgucke, schildförmige Zinnen.

Cabo da Roca

Von Lissabon aus haben wir eine Halbtagesfahrt unternommen. Es ging durch die touristischen Küstenorte Estoril und Cascais zum 'Cab da Roca' dem Westlichsten Punkt des Europäischen Festlandes.

Sintra

Blick vom Palacio in die Altstadt von Sintra

Blick vom Palacio in die Altstadt von Sintra

Die alte Residenzstadt Sintra liegt großartig an den Nordhängen der felsigen Serra de Sintra; Sie ist von waldigen Schluchten umgeben und war die beliebte Sommerresidenz der portugiesischen Könige. Das besondere Wahrzeichen der Stadt sind die zwei hohen weißen Schornsteine des Palacio Nacional de Sintra.

Seit 1995 zählt Sintra zum Welterbe der UNESCO. Jährlich kommen tausende von Besuchern.

Palacio National

Aus dem Palacio National de Sintra mitten in der Altstadt ragen zwei bizarre, konische Schornsteine aus dem Palast. Ende des 14. Jahrhunderts wurden das Hauptgebäude mit den Küchenräumen unter den Schornsteinen unter Joao I. erbaut. Bis zum ende des 19. Jahrhunderts war dies die bevorzugte Sommerresidenz des Königshofes.

Aus dem 16. Jahrhundert stammen Anbauten im maurischen Stil unter Manuel I. Zahlreiche bauliche Veränderungen haben zu einer reizvollen Mischung unterschiedlicher Stile geführt.

Die Küche

Im Palacio