Briare

Kurz vor Briare hält der Radweg eine beeindruckende Besonderheit bereit: er führt mit dem Pont Canal Briare über die Loire und das Flusstal. Dieser Canal wurde von 1890 bis 1894 gebaut; rechts und links sind breite Wege, die heute als Rad- und Fußwege genutzt werden, früher aber für das Treideln nötig waren.

Pause

Bei Ousson sur Loire haben wir am Fluss eine Pause eingelegt - mit herrlichem Blick über die Flusslandschaft. Auf der anderen Seite des Radweges hat ein älteres Ehepaar im Garten gearbeitet. Nach kurzer Zeit kam die Frau zu uns herüber und brachte uns eine Handvoll reifer, wohlschmeckender Erdbeeren - wir haben uns herzlich bedankt!

Bahn und Bike

Unsere Auberge Campagnarde in Cosne-Cours sur Loire lag etwas außerhalb des Ortes. Wir waren frühzeitig dort und sind zum Abendessen in den Ort zurückgefahren.
Am nächsten Tag wollten wir bis Nevers radeln und mit dem Zug nach Gien zurückfahren. Der Radweg war sehr abwechslungsreich und gut ausgebaut. Kurz nach der Mündung des Allier in die Loire ging es auf dem Treidelpfad eines Kanals, der als Brücke für Fußgänger und Radler zu nutzen ist, über den Allier. In weitem Bogen radelten wir am Kanal entlang bis nach Nevers. Es blieb uns Zeit, den Dom zu besichtigen, bevor der nächste Zug über Gien nach Paris fuhr.

Oft meine ich, die Deutsche Bahn könnte mehr für die Radler tun - bessere Abteile oder Waggons für Fahrräder - auch in ICE-Zügen. Mit Fahrrädern und Gepäck in Frankreich den Zug zu nutzen, ist Stress pur: jeder Wagon hat zwar ein "Fahrradabteil"; dies befindet sich gleich neben der äußerst schmalen Eingangstür im verengten Durchgang zum nächsten Waggon. Die Fahrräder müssen an wackeligen 'Fleischerhaken' mit den Vorderrädern aufgehängt werden. Diesem Stress haben wir uns nur einmal ausgesetzt.

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