Spinalonga

Elounda

Von Kritsa fuhren wir mit dem Bus an die Küste zu dem kleinen aber feinen Touristenort Elounda. Der Küstenort war früher eine bedeutende Hafenstadt. Heutzutage ist Elounda ein Feriendomizil mit vielen noblen Unterkünften in der Umgebung. Von hier aus sind wir nach einer Mittagspause mit einem Boot durch die malerische Mirabello-Bucht zu der ehemaligen Leprainsel Spinalonga gefahren. Offiziell trägt die Insel seit 1954 wieder ihren antiken Namen Kalydon; aber die Bezeichnung aus der venezianischen Zeit ist auch heute noch gebräuchlicher.

Venezianische Festung

Seit dem späten 16. Jahrhundert errichteten die Venezianer eine mächtige Festung auf der Insel. 1715 wurde die Insel trotzdem von den Osmanen erobert und drei Jahre später in einem Friedensvertrag endgültig unter osmanische Kontrolle genommen. Die ungefähr 600 christlichen Inselbewohner wurden verschleppt und dafür Muslime angesiedelt.

Die Muslime mussten die Insel Ende des 19. Jahrhunderts verlassen als Kreta unabhängig wurde und 1903 auf Spinalonga eine Leprakolonie eingerichtet wurde. Bis 1957 war die Insel Leprastation.

Fotos

Video Rückkehr

Agios Nikolaos

Auch an der Mirabello-Bucht liegt Agios Nikolaos. Auf dem Parkplatz in Hafennähe steht ein Denkmal: Zeus hat sich in einen Stier verwandelt und die schöne Europa geraubt.

In der Mitte des Ortes befindet sich der verbundene Voulismeni-See. um ihn herum haben sich zahlreiche Tavernen und Bars angesiedelt. Der See ist mit dem Meer verbunden.

Impressum | Kontakt | Haftungsausschluss