Tabga

Die "Kirche der Brotvermehrung" hat einen großen Vorhof. Sie wurde 1936 gebaut und gehört den deutschen Benediktinern.
Bereits im 5. Jahrhundert nach Christus stand hier eine byzantinische Kirche; sie war ausgestattet mit den schönsten und bis heute erhaltenen Mosaiken des Heiligen Landes (siehe Fotos unten). Das großflächige Nordmosaik ist fast vollständig erhalten geblieben; in einer Schilflandschaft sind Hühner, Kormorane, Störche, Pfauen, Wildenten und Wasserhühner zu erkennen. Das Mosaik vor dem Altar der Kirche verweist auf das Wunder der Brotvermehrung; es zeigt die zwei fische und den Korb mit den Broten.
Unter dem Altar selbst befindet sich ein Stück Naturstein; dieser Stein wird traditionell als der Ort verehrt, auf den Jesus bei der Speisung der 5000 die fünf Brote und zwei fische legte.

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